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1 (1855) (1855)
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seiner ganzen äußern gottesdienstlichen Ausbildung rein und voll-kommen, ohne Beeinträchtigung des Einen durch das Andere,auszuüben und alle die Geheimnisse der Religion rein zu feiern,dazu gehört eine große innere Reinheit und Heiligung, und diesehat die Erde schier ganz verlassen.

Von der Kirche des Herrn ist, außer den von ihm eingesetztenGeheimnissen, wenig ans Erden. Nicht alle Priester wissen, wassie sind, so wie nicht alle Menschen wissen, was sie sind, auf.daß aber der ganze Tempel Gottes auf Erden nie durch Menschen-gewalt zerstört werden könne, ist die Priesterwürde ein durchMenschengewalt unauslöschliches Zeichen, und so lange ein vonJesu Weihe in ununterbrochener Abkunft geweihter Priesterbesteht, ist Jesus lebendig im Sakrament des Altars der Kirche:und wer sündenlos, gereinigt, freudig, gläubig, den Heiland selbstempfängt, muß der nicht Gottes voll werden, wenn auch alleLehre verloren ginge?

Schauderhaft ist, was sie einst unter Thränen aus einerihrer Visionen erzählt.Ach," sprach sie,es ist entsetzlich, diegeweihten Finger der Priester werden auch in der Hölle und imFegefeuer kenntlich und ausgezeichnet sein, und dort in empfind-licherer Qual stehen. Jeder wird sie kennen und ihnen Vor-würfe machen."---

Heute, am 8. October, als an einem Donnerstag, da alleihre Wunden heftig durch den Andrang des Blutes schmerzenund einen rothen Schein haben, um sich am Freitag zu ergießen,spracht sie sehr lebhaft den Wunsch aus, daß alle guten Seelenin der Kirche sein möchten, um die Schätze und Verdienste,welche in der Kirche liegen, genießen zu können. Sie führte dieharte Stelle, von Vater und Mutter verlassen, und dem Herrnfolgen, an.--

Sie spricht mir immer Muth zu, ich solle nur lustig sein,ihr allen Kummer zurücklassen, wenn ich fortgehe, sie wolle ihn