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durch das Wort des Gehorsams erweckt, so stürzt sie mit einemtiefen Seufzer zusammen und kann ohne Hilfe sich nicht wiederin ihre natürliche Lage bringen.
Am Dreifaltigkeitssvnntag, erzählte sie mir selbst mit lieb-lichem Lächeln, ja mit scherzhafter Verwunderung, als Alles indas Vorderhaus lief, die Prozession mit dem heiligen Sakramentvorübergehen zu sehen, fiel sie, allein zurückgeblieben, augenblicklichin den anderen Zustand. Sie sah die ganze Prozession und alleMenschen, und das heilige Sakrament, und da sie erwachte, fandsie sich am Fuße ihres Bettes kniend im Bett, und sank zusam-men, und brauchte mehrere Minuten, sich mit den Händen, diesie allein ein wenig brauchen kann, zurück in ihre liegende Lagezu rutschen. Und im wachen Zustand ist sie so klar, so lieblich,so heiter, so freundlich unter dem schwersten Leiden, ja, mankönnte sagen, schier muthwillig.-—-—
Auffallend ist bei unserer Freundin, von Jugend auf bisjetzt, die ununterbrochene, heiße Andacht vor allen Passions- undMarienbildern, ihre durchdringende Verehrung vor allen geweihtenDingen, ihre lebendige Ehrfurcht vor Priestern, und zu gleicherZeit eine bis zur Aufklärung gehende Vorurtheilsfreiheit.
Als Kind schon, wo sie Nächte lang vor einem miraculösenKreuz in ihrer Bauerschaft im Gebet versunken war, wo siesogar das Gefühl hatte, als umarme das Kreuz sie und drückesie an seine Brust, wunderte sie sich sehr, als eine alte Frau ihrsagte: sie bete das Kreuz an, und suchte sie der Alten auf alleWeise zu erklären, dies Kreuz sei ein Stück Holz, wie alle, aberdas, was es vorstelle, bete sie an. Sie ist nie zu einer anderenheftigen Verehrung der Heiligen gekommen, als ihnen innig fürihr Beispiel zu danken und sie um Stärkung in der Nachfolgeund um Fürbitte zu bitten. Jesus und Maria sind ihr Gottund ihre Heilige.
Sie sagt: den ganzen Glauben der Kirche des Herrn, in