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1 (1855) (1855)
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Ameplail.

(Folgendes kindliche Lied schrieb sie mir, da ich sie im Anfänge unserer Bekanntschafteinigemal zur Theilnahme am Leben aufgefordcrt batte )

Ein Täublein will von der Erde fliehn,

Fliegt auf in's Himmelblau;

Ade, ihr Wälder und Felder grün,

Ade, du bunte Au!

Ach Täublein, warte ein Weilchen noch,

Magst nochmals um dich sehn,

Ach Täublein, bleib hienieden doch,

Die Erd' ist noch so schön,

Wozu denn hat die FlügeleinDer liebe Gott verlieh'»?

Ich kann nicht länger auf Erden sein,

Ach laßt mich, laßt mich zieh'»!"

Das Täublein fliegt hoch in die Höh',

Läßt alle Freuden gern;

Da thun ihm Plötzlich die Flügel weh',

Der Himmel ist noch fern.

Da steht ein hohes Felsgestein,

Das Täublein ruhen begehrt;

Da sitzt es verlassen, die ÄugeleinZur Erde, zum Himmel es kehrt.

Ein ander Täublein flog zu ihm aufMit müdem Flügelein:

Ach weh, wir kommen ja nicht hinauf,

Was sitzen wir auf dem Stein!

Was sitzen wir auf dem öden Stein,

Da unten war's lustig und grün;

Doch soll's dort oben noch schöner sein:

So lass' uns von hinnen ziehn!