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1 (1855) (1855)
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In den rrsien Nächten des Jahres

(Sic ward sehr krank, als dic Mutter in Stettin war. sie war sehr arm *>und lebte ganz elend, aber sehr reinlich und zufrieden. Ich halte die christliche Wohl-that des Trostes und der Erbauung in hohem Maße von ihr empfangen, ste hatteihre schmalen Bissen mit kindlicher Einfalt mit mir getheilt; ste kannte meineversunkene Seele, ich hatte das reiche Meschcnk der Hinweisung nach dem Erlöservon ihr empfangen > ich batte ihr zu verdanken, was mir nie von einem Menschenso geworden. Ich hatte ihr alle Hilfe an,-boten, sie verbarg ihre geheime Nord mitder größten Zucht vor mir, die nachfolgenden Verse, die ich auf ein buntes Mediein-Papier von ihr gekritzelt fand, lehrten mich ihren Kummer kennen,)

Die Nacht ist schwarz und kalt und lang,Der Tag noch, wie so fern,

Mein Herz ist müd' und welk und krank,Und sehnt sich nach dem Herrn,

Das Fieber brennt im Busen mir,

Und zuckt durch mein Gebein,

Die Hilfe kommt allein von dir,

Mein Gott, ich harre dein.

Der Kummer mir zu Häupten steht,

Und bei mir liegt der Schmerz,

Die Sorge um mein Bette geht,

Die Angst fällt mir an's Herz,

Und draußen steht der Tod, die Noth,Der Jammer und der Harm.

Sei still mein Herz und ruh' in Gott,Du liegst im Vaterarm,

Mein Gott, gib Tod mir oder Brod,Eins gibst du mir gewiß,

Aus deiner Hand, du milder Gott,

Ist Tod und Leben süß, Amen,

') Die Armuth dieser Freundin war indcß nicht so groß; die Familie besaßkeinen Überfluß, aber was sie bedurfte.