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Dichter hat aber dies je mehr als höchst scheinbar vermocht?Lieber Hoffmann, warum haben Sie den armen Spiccker seineUnschuld nicht wieder finden lassen, und zwar durch Jesum? Ichmöchte schier Ihr Werk ausführen, wenn die Laune darin nichtwie ein Maulwurf um die Tiefe spielte. Vielleicht thun Sie csselbst, wenn Spiecker, der hiesige Bibliothekar, aus England, ausSanct Patrickshöhle kommt.
In der Prinzessin Blandine hat mir Vieles sehr gefallen, dieIronie des aus dem Stück Fallens allein schien mir sich überlebtzu haben; ich halte es für frühere Arbeit. Ich fühle überhaupt,daß Sie ein großes Talent für's Drama haben müßten, wenndas Gaukeln anfangen dürfte, Sie zu langweilen. Ich kennediese Lust, aber ich habe die tiefe Überzeugung, daß dem Gaukler,schüttelte er auch die göttlichsten Gaben aus dem Zauberbecher,es dennoch mit dem Geben nicht ganz Ernst ist; es macht ihmLust, den Hungernden mit Manna todt zu schlagen, und dieSchwalbe des Tobias ist unschuldiger als er. Fromme Eltern,alte Diener mahnen die Kinder oft, nicht so mit dem liebenBrod zu spielen; das liebe Brod nicht auf den Rücken zu legen,ist ein altes Gesetz frommer Tischzucht, und als es zuerst aufkam,sich mit Brodkugeln nach Tisch zu werfen, trat eine Hungersnothein. Ich habe vor solchen tiefen Sittengesetzen Scheu gehabt inder Jugend, ich habe diese Scheu mit dem Spiegelbilde verloren,ich habe das Spiegelbild wieder und die Scheu, aber der Spiegelhat die Folie verloren, er ist durchsichtig. Über das liebeBrod ließe sich etwas ungemein Frommes und Wirklichesschreiben, über das Wort auch. Die Mythe jener Hungersnoth,wenn man mit Brodkugeln schießt, werden Sie gewiß bei demWort auch finden. Die witzigen, gaukelnden, sogenannten Humo-risten treten immer in der Literatur ein vor der Hungersnoth.Es ist das Henkersmahl, der letzte Schmaus des verlorenenSohnes.