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sonst so duften und leuchten? Ja, mein gütiger Gott! um diesesVertrauens halber will ich meine Füße hüten auf dem Pfad,und will meine Hände falten und meine Augen schließen, aufdaß ich nicht verletze, nicht begehre, was dein allein seiy kann,denn solches Gut kann keines Menschen sein. Herr! hüte deinParadies und vollende es, und decke es ganz zu mit deinerBegierde nach reinen, unschuldigen Früchten, und die gebeugtenHalme richte auf und stütze die schweren Äste, daß sie nichtbrechen und die unreife Frucht in den Tod senken. Ach, hütemich, mein Gott, daß ich ein frommer Gast in der Fülle deinerWunder werde! Herr! heile, was ich verwundet. Sieh, ich reißebüßend Streifen von Bast aus meiner Brust, nimm sie, oHerr! und binde, was ich verletzt; keine Wunde stehe offen, daßkein giftiges Insekt hinein baue. Thränen sollen fließen wiewohlriechendes Harz und die Wunden vernarben. O, meinlieber, gütiger Gott! sage also zu mir:
Pilger! all' der Blumenschein,
All' die Früchte hier sind mein,
Auch kein Blättchen will ich missen;
Wer mir nur ein Keimchen knickt,
Das ich liebvoll angeblickt,
Trage Dornen im Gewissen.
Herr! ach, ist dies Alles dein,
O, so lass' mich dein auch sein! u. s w.
(Gesammelte Schriften I. Band. Seite 35.)
Ja, meine Liebe, ich habe nie vergessen, was Du mir inDeinem ersten, wahrsten Briefe geschrieben: „Wie ein Bündelward'st Du mir gegeben in den Kirchenstuhl hinein." Es war,als hörte ich die Worte: „Ich gebe Dir diesen ganzen, wunder-lichen Menschen, mache mit ihm, was Du willst."
Ich habe nie etwas auf Erden so geglaubt, wie dies, undhabe Alles an mir niedergebrochen, was Dich beschweren kann,
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