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1 (1855) (1855)
Entstehung
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sechs nicht die ^Sehnsucht der Zeit und das Gefühl der Verloren-heit. Tritt im siebenten Vers nicht der Rückblick zur verlorenenUnschuld ein, und sprechen die immer quillenden Brunnen nichtvon dem ewigen Quell der Verheißung, an dem die Gerechtensich laben? Mahnt diese die Glocke nicht durch die den Klangverhüllende Welt zu harren und zu beten, und rufet der Wächternicht die Erfüllung der Zeit aus? Ist der dreizehnte Vers nichtder Vorläufer des Heils, die Stimme des Predigers in derWüste, der dem Herrn seinen Weg bereitet und seine Stegerichtig macht? Und tritt mit dem vierzehnten Vers nicht derHerr auf:Sieh', er kommt mit den Wolken und es werdenihn sehen alle Augen." Im sechzehnten Vers aber steht:Unddas Licht scheinet in die Finsterniß, und die Finsternisse haben'snicht begriffen."

Es wäre wohl eine schöne Aufgabe, dieses Lied nochmalszu dichten, und es ganz auf die Christuacht zu beziehen, es wäresehr leicht. Ich wünsche, sie versuchte es, oder vielmehr sie fändesich dazu gerührt.

Lhi'issmicht.

Ich habe in meinem ganzen Leben die Hinfälligkeit allerFreuden auf Erden mit Narben bezeichnet, in denen sie begrabensind; seit langer Zeit aber ist keine Freude in mir gewesen unddrum auch nicht gestorben. Zerrissen und krank, und arm und einBettler, und mißhandelt vom Leben, eingedenk keiner ganz leben-digen Freude, ist es sich leicht zum Herrn zu wenden. Abernun, ich erschrecke, da nun ein kleiner, enger Hof, ein armesStübchen mir einen so köstlichen Schatz einschließt, nun ist essehr schwer.---

Ich habe nicht gewußt, daß solche Anmuth, solche Milde,solche Güte, solche Freiheit, solche Zucht lebe, mit solchem Segendes Schöpfers (lasse uns Deine Gaben so nennen, Deinen Reich-