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1 (1855) (1855)
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Äußerung von mir neben anderen Erscheinungen in mirbefremdet?

Auf alles dieses erwiedere ich: Lies das siebente und achteKapitel an die Römer, da steht mein Zustand und meine Sehn-sucht drin. Übrigens habe ich zwar oft im Leben Gott vergessen,aber er mich nie; seine Barmherzigkeit ruft mich täglich undstündlich, und ich glaube täglich fester, daß Jesus mir helfenwird. So sie meine herzliche, innige Theilnahme an ihr alssich schädlich und störend fürchtet, so sage sie es mir, und ichwill sie nie Wiedersehen und sie nie wieder mit Gedankenberühren, als im Gebet, und so mir dies nicht möglich würdeohne viel, viel öfter zu beten, sei dies ihr Verdienst, und das,was ich von ihr gewonnen. Lohn' es ihr Gott!

Damit sie aber einen Begriff habe, wie es mir in der Ein-samkeit des Herzens zu Muthe ist, so schreibe ich ihr ein Liedhieher, das die Betrachtung im vorigen Frühling sang aus derTiefe des Lebens. Während der Witz eingeschlafen und vonSchätzen geträumt, an einem Schachte liegend, stand die Jrvnieneben ihm und legte ihm Schlacken unter's Haupt; da klang aberans dem Schackche folgendes Frühlingslied, und die Jrvnie weinteherzlich drüber und weckte den Witz mit Schluchzen auf. Derfand die Schlacken statt dem geträumten Schatz und dankte derIronie und legte, gerührt von dem Lied, eine Kapelle an, ausden Schlacken, mit den Worten:Als ich den goldnen Traumauf die Kapelle brachte, blieben nur Schlacken in dem Schmelz-tiegel, drum will ich die Kapelle jetzt auf die Schlacken bringen,da werde ich vielleicht Gold gewinnen." Die Ironie aber lachte,daß der Witz das bischen Architektur, das ich verstehe, nichtunterlassen könne, anzubringen, baute doch treulich mit, aber weildie Schlacken unförmlich sind und der Mörtel fehlt, rutscht Allesoft wieder ein. Aber sie fangen täglich geduldig wieder an, undso haben sie es getrieben den Frühling, Sommer, Herbst und

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