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1 (1855) (1855)
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meines^anzen,Lebens; es brennt mir auf der Stirne äußerlich,wie im Hirn innerlich; all mein Denken, Thun und Leiden, meinunendliches Leiden, war vergeblich, und ich mußte dies Wortimmer dabei denken. In solchem Jammer sank ich vor Dirnieder, Du legtest Deine heilende Hand auf diese Kainsschrift,und ich sagte Dir meine Schuld. Da weintest Du auf dieselbeund sprachst voll Huld: Vergeblich! Du Gütige meintest esanders: Deine Schuld kann vergeben werden. Aber ich Elenderhabe das Wort empfangen von Dir in seiner ganzen Bedeutung;Dein Segen ist mein Fluch geworden; ach, Alles ist vergeblich!Weißt Du, was Du gethan hast, als Du mein Herz von Gottannahmst?

Du hast eine Pflicht genommen, es zu heilen und zu heiligen.O erschrick nicht, daß es vor Dir schreit und zuckt, wenn esfühlet, daß Du eigenwillig und nicht verstehend es oft zerreißest.Du selbst hast es gefühlt und ausgesprochen, daß dieses HerzDein ist; Du weißt es, ich weiß es, Gott weiß es!

Aber vergeblich! muß ich nun schreien, das entsetzlicheWort, wenn Du mit gräßlicher Kälte aussprichst: Ich habekein Mitleid mehr, keinen Theil an keinem Menschen; ich binverschlossen; ich will ganz allein sein in mir, u. s. w.

Vergeblich muß ich schreien, das entsetzliche Wort, wennDu in meiner Gegenwart aussprichst: Ich habe bis jetzt auf derWelt Nichts genützt, ich will nützlich werden und Dies undJenes thun. Fahr' hin in Deiner Heiligkeit, du Thvrin, duWahnsinnige, aber ich sage Dir hier in die Seele, wenn Duvor den Herrn kommst, wird er Dich fragen:Wo hast Dudas Herz dessen, den ich Dir übergeben habe?" und'ich werdeDir nachschreien mein Vergeblich bis jenseit der Ewigkeit.

O mein Kind! mein Kind! was ist aus mir geworden?Ich sage Dir nochmals, stoße mich nieder, oder richte mich ans.Sage mir, daß ich weiche und verderbe, oder daß ich bleibe und