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1 (1855) (1855)
Entstehung
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Flußgottes Rhein, und wohnen bei ihm in einem gläsernen Haus.Ein Müller von feenhafter Abkunft wird der Bräutigam derPrinzessin und König von Mainz. Nun sitzt er auf seinemThrone vor den Bürgern immer Morgens am Fluß, und dawerden Mährchen erzählt; denn der alte Flußgott hat sicherboten, jedes einzelne Kind gegen ein an seinem Ufer erzähltesMährchen' herauszugeben. Dieses ist der Eingang, eine roman-tische Fabel von etwa acht Druckbogen.

Die erste Erzählung, womit der König seine Braut selbst vondem Rhein auslöst, eröffnet die Mährchenreihe, und enthält seinenZug nach der Gegend seines Ursprungs und die Geschichte seinesStammes, die er dort entdeckt, etwa zwölf Bogen. Nun erzähltein armer Fischer ein Mährchen, Murmelthierchen, um seingeliebtes Kind Ameleychen, der Prinzessin kleine Pathe, auszulösen,etwa vier Bogen. Dann erzählt ein Schneider ein Mährchen, derSchneider Siebentodt,um seinen Sohn auszulösen, etwa zweiBogen. So weit ist das Manuscript fertig, welches ich immer, solange es das Interesse des Verlegers erlaubt, fortsetzen kann, und will.Es folgen dann abwechselnd christliche, jüdische, und aller StändeMährchen, kürzer und größer, wie es die Muse gibt. VieleKinder können durch kleine Lieder und Sprüche, oder auch kleinerührende historische Ereignisse ausgelöst werden; kurz, der Planbietet einen Faden für alle Gattung kindlicher Dichtung dar, undkann eine ganze poetische Kinderwelt umfassen. Zugleich nimmt eralle Leser der Tieck'schen Mährchen und die Verehrer der Undine inAnspruch, ohne doch je die Geschlechtsliebe auf eine Art zu seinemGegenstände zu machen, welche ganz aus der kindlichen Sphäre träte.

Wären Sie geneigt, das Buch durch Schinkel's Zeich-nungen zu verschönern, so bin ich bereit, mich mit Ihnendarüber zu berathen. Es ist viel Landschaftliches und Phan-tastisches und auch Architektonisches, viele Localität am Rheinin dem Buch, und er fände viele Verführung, gern zu