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mir auf, ihn Dir zu empfehlen. Gott erhalte Dich gesund underquicke Dich mit seiner Erkenntniß. Nimm diesen Erguß einesbrüderlichen Herzens freundlich auf, und grüße Deine gutenKinder von ihrem Oheim, Deinem treuen Bruder
Clemens.
Clemens Brentano an den Buchhändler Reimer in Berlin.
Nerlm den 26. Februar 1816.
Ich theile Ihnen, verehrter Herr, anliegend das Manuscriptmeiner Mährchen mit, so weit ich es vor etwa fünf Jahrenflüchtig niedergeschrieben habe. Sollten Sie ein Interesse daranfinden und wir über den Druck einig werden, so werde ich mitVergnügen das Ganze mit Liebe durchgehen, um ihm hie und dazu helfen; auch will ich gern Ihres, als eines denkenden FreundesRath dabei benutzen. Niemand ist so überzeugt von seinen /Schwächen als ich, und es ist mir eine angenehme Aufgabe, anmir und meinen Arbeiten zu bessern. Göschen in Leipzig, Kunzin Bamberg und Fink hier sind bereit, das Manuscript anzu-nehmen; doch fühlte ich keine recht lebendige Neigung, es ihnenzu überlassen, den ersten wegen Entfernung des Drucks, undFink, weil er es erst später drucken wollte. Tieck habe icheinen Theil davon in Prag gelesen, er hatte viele Freude daran;
Sie können ihn um seine Meinung fragen. Ich habe es vielenKindern vor Jahren gelesen, und sie fragen mich noch oftdarnach. Doch Sie werden das, was Sie etwa zur Übernahmebewegen könnte, gewiß am lebendigsten selbst fühlen.
Der Plan des Buches ist folgender. Durch ein mährchcnhaftes'?Geschick gerathen alle Kinder der Stadt Mainz und auch die Kron-prinzessin Ameleya in die Gewalt und den Gewahrsam des alten
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