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der tiefsinnigste Landschaftsmaler seit Claude Lorrain, und inder Historienmalerei, woran er nie gedacht, so er will, gewißgrößer, als das Meiste, was lebt, was eine Menge herrlicherZeichnungen beweisen. Wenn Du seine Unzahl der herrlichstenSkizzen, die er auf seinen Reisen durch Europa mit der Federund Tinte, rein und sicher, wie das schönste Kupferblatt, undschnell wie einen Brief, vollendete, sähest, Du würdest vor Freudejauchzen. Bei ungeheuren Bäugeschäften, die ihm, bei demmangelhaften Sinn und der großen Armuth des Landes, höchstkleine Entwickelung seines ganzen Jdeenreichthums erlauben, beibeständigen Anforderungen von tausend Privatleuten um Zeich-nungen aller Art, malt er jährlich wenigstens sechs bis achtgroße Landschaften von einem bis jetzt nie gesehenen Reize. Werihn so kennt, wie ich, weiß nicht, ob er mehr über den Fleiß,oder die schnelle Produktion, oder die ungemeine Kunst, oder dieBescheidenheit dieses herrlichen Mannes erstaunen soll. Lebtedieser Mann in einer so reichen und baulustigen Stadt alsFrankfurt, Frankfurt wäre für ewige Zeiten der schönste undkunstreichste Ort in der Welt. Es ist noch keine Hütte von
seiner Hand erbaut, welche nicht ein ewig schönes Monumentwäre. Wenn ich Dein Vertrauen besäße, so wäre es mir
vielleicht möglich, ihn zu bewegen, ein Bild für Dich zu malen.
Er wird es nicht leicht für einen Anderen thnn; denn die wenigenBilder, die ihm seine vielen anderen Arbeiten erlauben, hatGraf Gneisenau einmal für allemal gekauft. So es Dich
nicht ängstigt, ein Bild zu haben, welches, so es Dir nicht
gefällt, ich gleich für den Preis behalte, will ich ihn dazu zubewegen suchen, und ihn etwa zu einer festlichen Landschaft imMittelalter auffordern. Schreibe mir hierüber.
Es hat mich gefreut, mir von Herrn Kröger von der hiesigenEisengießerei, der Dich in England getroffen, Allerlei von Deinergroßen Wißbegierde und Forschung dort erzählen zu lassen. Er trägt