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gänzlich verbaut, daß das Abirren der Augen von ihm nachweniger vermummten Erkenntnißquellen häufiger einem edlerenTriebe zuznschreiben ist, als der dumpfe und blinde Dienst indemselben.
Alles Menschenwerk im Christenthum, das nicht unmittelbaraus Jesu selbst, oder dessen Jüngern hervorgegangen, ist demGeiste Gottes in uns störend und ableitend, schiebt ihm allerleiunter und sucht ihn in eine Gestalt zu bringen, die sein Eben-bild, der Mensch, nicht spiegeln kann, ohne in sich die Form, dies ihn zum Ebenbilde macht, zu zerbrechen. Welcher Riesenschrittgehört dazu, den edeln, einfachen, unwiderstehlichen, ewig wahrengöttlichen Geist im neuen Testament und die jetzige katholischeKirche in ihrer Formalität zu combiniren!? Ich kann nicht damitfertig werden. Wenn aber ein Mensch, der sein ganzes Lebennach der Lehre Jesu zu leben ernstlich strebt, am Ende doch nurdurch die Barmherzigkeit Gottes gekrönt werden kann: so ist derreine Text solchen Strebens an sich selbst schon eine so größte undheiligste Aufgabe, daß alle die Glossen, Commentare, Übersetzungen,Allegorien, Symbole, Phantasien, Transfusionen, Mhstificationen,Applicativnen u. s. w. zertrümmerter Jahrhunderte um denText herum, zerstörend, hindernd, verführend, ja dem armenMenschen nur Versuchungen sind, über dem bunten Gefäße denTrank zu vergessen. Welche Schlucht zwischen dem Abendmahledes Herrn und der Hostie in unserer Monstranz! Unendliche,blutige Kriege, Sünde und menschliche Verzweiflung, gänzlicheTrennung der Meinungen, unabsehbare Greuel liegen dazwischen.Und wer hat gesiegt? Stehen sie nicht Alle? Und wo zeigt sichder Geist Gottes lebendiger? In welchen Völkern ist die LehreJesu mehr zu Tag getreten, in den rein päpstisch christlichen, inProtestanten, Reformirten, Griechen, Mennoniten, Herrnhutern,wo? wo? Das mag ein Jeder fühlen wie er kann. Wer mirsagt: die Katholiken seien die rechten, den frage ich: Warum