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Dingen, die man sich mittheilt. Wenn ich nun den schönen,christlichen und menschlichen Feuereifer in Deinem Leben undDeinen Briefen anschaue, so werde ich ganz stumm und begreifenicht, was ich Deinem Enthusiasmus entgegenstellen soll, dasDich freuen könnte. Ich kann mich mehr für Deinen Eifer fürdie Dinge, als für die Dinge selbst interessiren. Es würde mirleider thun, z. B. wenn Du Dein Vaterland weniger liebtest,als wenn Bayern zu Grund ginge. Warum in allen Stückenso? Daraus kann ich nicht klug werden.
Daß ich nicht glücklich bin, fühle ich; aber ich fühle auch,daß, wenn ich mich z. B. um eine gänzliche innere Ruhe imkatholischen Christenthum bemühen will, ich in eine solcheQuälerei und Verwirrung hiueingerathe, daß es mir viel schlechterzu Muth wird, als vorher, und ein tiefes, allgemeines, religiösesGefühl in mir dabei in solche Abnahme kommt, daß ich mirnicht zu helfen weiß, und mir Alles theilweise leer, todt undgrau, theilweise wie politische Organisation, theilweise wie einegräßliche, scheußliche Magie verkommt. Es gibt nur eine Form,welche nicht ganz sinken kann, es sei denn, der Herr zerbreche sie;es ist das Geschaffene. Aber unsere Form für die Lehre Jesuwill an mir nicht wirken, wie der gestirnte Himmel, oder dasaufgehende Licht, oder ein Wehen der Luft, oder mein Gefühl,daß ich lebe; diese Gefühle rühren mich, erschüttern mich undbewegen mich zum Guten, zu Gott.
Ich gestehe von ganzer Seele ein, daß ich viel besser, ja,daß ich vollkommen wäre, wenn ich ganz nach dem Christenthumgelebt hätte, das man mich lehrte; aber ich kann mich auch nichtenthalten zu fühlen, daß die Lauheit, Kälte, Leerheit, Unwürdeund Verkehrtheit, ja oft Abgeschmacktheit der Formen, mit unddurch welche das Christenthum gegeben wird, und auch mirtheilweise gegeben wurde, demselben den unwiderstehlichenCharakter der höchsten Wahrheit und reinsten Schönheit so
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