tödtender Weisheit verhöhnte, und immer nach Objectivitätschrie, während im Jean Paul, die letzte Phantasie einersterbenden Zeit- den schimmernden Negenbogenfuß wehmüthigerErinnerung an alles Verlorene und einer frommen, sehnsüchtigenHoffnung zu der Zukunft diesseits und jenseits setzt: über dieseBrücke wandelt Isis und sucht die Glieder ihres zerrissenenGemahls. Auf dieser Fahrt liegt all das Ringen und Strebender Dichter, nachdem Goethe's Gipfel sich erhoben hatte (under selbst senkt sich mit ihm herab auf ihr), in der Mythe, wiesie den Sohn des Malkander's und der Astarte am Finger säugt,und alles Irdische aus ihm brennt, wie sie als Schwalbe denSarg ihres Gemahls umklagt u. s. w. (bei Plutarch), sehr schönsymbolisirt. Wie nachher Typhon den geliebten Leichnam zerreißt,wie sie alle Stücke wiederfindet, bis ans das Zeugende, wiesie jedes dieser Stücke (nach Diodor) mit einer menschlichen Figurvon Wachs und Spezereien umgibt, und es verschiedenen Priesternals den wirklichen Leib des Osiris zur Verehrung gibt: ist mirein deutliches Bild der neuen Kunst. Das zeugende Stück hatder Strom, der Nil., unter jenem Regenbogen hinströmend,verschlungen. Jeder glaubt, den ganzen Osiris zu haben. Plutarchsagt, Isis solle mit dem verstorbenen Gemahle den Harpokratesmit schwachen, verzogenen Beinen erzeugt haben; aber man hältnicht viel darauf. Das zeugende Prinzip durch sie, als Phalluszu religiöser Verehrung eintretend, scheint mir, wie ich die Mythehier zufällig benütze, bedeutender. Die ausführliche Beschreibungeines Jsisfestes zu Korinth bei Apulejus führt einen großenallegorischen Aufzug an uns vorbei, der mir, in ein Gedichtaufgelöst, einen ähnlichen Eindruck, wie den oben erwähnten desZauberringes, machen könnte. Tebaldo war die einzige Gestalt,die mir lieb geworden und geblieben; die gute Dame auf demWunderthurme war mir immer unlieb und störend. Der Schlußbefriedigte mich nicht. Und so sehr mich die Haltung, Zeichnung,
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