Druckschrift 
1 (1855) (1855)
Entstehung
Seite
166
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aiif, als daß ich ihnen die zerschlagenen, papiergeflickten Spiegel-scheiben, welche zu trüb sind, den Triumphzug dieser selbständigenEdeln zu spiegeln, anvertraute. Ja ich bin im Stande, buntePapierblumen, Reste von Hochzeit-, Leichen- und Dichterkränzenin Urnen, deren Handhaben auf meinem Kehricht liegen, an dieFenster zu stellen, damit diese Glücklichen, die ewig vorbeireisen,und nur in Wirthshäusern einkehren, wo sie wissen was sie fürihr Geld haben können, glauben mögen, es herrsche in diesemPalast ein italienischer Frühling, und es macht mich selig, wennder Zugwind die papiernen Schmetterlinge, die ich an Haarenüber den Blumen befestigt, gaukelnd bewegt; seit Amor vonPsychen verrathen, thut er auch dergleichen.

In allem diesem ist kein Wille, keine Absicht, keine Mühe;diese Blasen steigen auf, wenn der hohle Strohhalm michberührt mit erlogenem Athem. Und kann ich gutmüthiger undgalanter sein, als daß ich seinen Athem in einer Kugel segelnlasse, welche den ganzen Himmel spiegelt und die Erde mit sammtdem Herrn, der geblasen hat? Ich thue es von ganzem Herzen,bis der Inhalt den Spiegelglobus zersprengt,, und der Tropfen,der niederfällt wahrlich! er trifft als Tortur nur meineneignen nackten Schädel, den ich unter einer schwarzen Perückemeines treuesten Freundes immer trage, allein; er liegt alleinans meinen Blumen, Sonnenwenden und Birnentafelrunden voneinigen herrlichen Freunden, die alle Tage sterben können; siehaben Nichts zu versäumen bei mir, denn ich weiß, daß sie dasGöttliche denken und thun müssen, was mir so viel, als sei esgethan. Sie aber, lieber Fouque, sind besser mit mir nmge-gangen. Es ist Ihnen unheimlich mit mir geworden. Sie setzenalso Etwas in mir voraus, das Ihnen fatal oder unklar ist;das kann ich Ihnen leicht über Bord werfen, mein Schiff segeltdarum nicht höher, denn es ist wahrhaftig Nichts. Oder wennIhnen Nichts zu wenig wäre, so sage ich Ihnen, es sei eine