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1 (1855) (1855)
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immer da hocken und an Christian zerren, um ihn zur Abreisezu Savigny zu bewegen; er hält mich von Termin zu Terminhin, und ich verzweifle fast. Als ich hier wegen Pässen ans derPolizei war, sah ich, daß Du in Karlsbad warst. Wie gernwäre ich hingekommen, um einmal wieder Jemand aus unsererFamilie zu sehen, aber da wollte Christian alle Tage abreisen,mtd ich mußte ihn warm halten. So ward wieder Nichtsdaraus. Wie schön hätte ich ein paar Wochen bei Dir seinkönnen, und hätte dann allerlei treffliche Leute kennen gelernt.Noch jetzt wäre es mir vielleicht gegönnt, denn Christian istauch gar nicht von der Stelle zu bringen; doch möchte er plötzlichWeggehen, und es ist mir wichtig, diesen Moment nicht zuversäumen.

Ich habe noch einen ungemein alten, noch gelehrteren undnoch schöneren Brief von Dir in meiner Schreibtafel, und werdebei nächster Muße Dir recht schön schreiben. Wie schön müssenjetzt Deine Kinder sein, die ich so lange nicht mehr gesehenhabe. Stelle Dir vor, ich weiß nicht einmal mehr, wie vielees jetzt sind.

Du wirst von Frankfurt aus wissen, daß dem Bunde derPhantasie (Bettine) mit der Poesie bald ein lebendes Gedichtentsprießen wird.

B^anchmal ist es mir unendlich traurig und kann mich zuThränen rühren, wie Alles auseinander geht, und wie ich soganz aus dem Familienstamm hinausgescheitert bin;, aber es warnicht mein, es war Gottes Wille.

Grüße mir den lieben Franz und die Kinder, mit denenich gern spielen möchte.

Dein

Clemens Brentano.