zusammcnstellen sehen. Zugleich hat er mir oft Pläne zuGemälden im Gespräche entworfen, die sowohl ans einer mir bisjetzt nie erschienenen innern Nothwendigkeit, als aus der leben-digsten Natur hervorgegangen. Wollen Sie sich ihm ans meinWort schriftlich nähern, so werden Sie mir gewiß danken, undich werde Ihnen vielleicht das Einzige gethan haben, wodurchich Ihnen bis jetzt nützlich sein kann. Ich habe überhaupt aufder Welt noch nichts gethan, als daß ich schon oft sich fremde !Menschen zusammengeführt, die sich viel geworden, und damit ;bescheide ich mich als der geringste Brückenbauer, poinilsx minimug. ^Nun bleibt mir noch übrig, Sie wegen dieses langen Briefs umVerzeihung zu bitten. Mir selbst habe ich ihn bereits verziehen, dennich schrieb von ganzem Herzen, und bitte Sie schließend, mir mitwenigen Worten zu berichten, ob Sie nicht ungeneigt sein dürften,meine Romanzen mit Randzeichnungen zu verzieren? Ich glaube,nach dem,, was ich von Ihnen gesehen, daß nur Sie es können,und daß meine Arbeit dadurch das gewinnen könnte, was michimmer an ihr freuen dürfte. Da ich Ihre Lage nicht kenne,und ich selbst, wenn ich eingezogen lebe, von eignen Mittelnleben kann, so werden Sie es mir nicht als indiscret auslegen,daß ich Ihnen sodann das Honorar des ganzen Textes vonHerzen zum Geschenk mache, so daß Zimmer allein Ihr Schuldnerdafür würde; denn ich würde genug belohnt sein, wenn ich IhreBilder meine Lieder umgeben sähe. Da der Plan ganz in mirfertig ist, so vollende ich es nicht, ehe ich es Ihrer Ansichtübergebe; denn so wie Sie mir zu- oder absagen, werde ichfreudiger oder nachlässiger arbeiten. Der Steindruck wäre einleichtes Mittel der Vervielfältigung. Müßte ich ohne IhreEinwilligung das Ganze vollenden, so würde mich diese peinlicheUngewißheit stören und hindern; ich erwarte daher nur IhrenWink, um Ihnen die vollendeten Lieder zur Beurtheilung zuzu-senden. — Leben Sie wohl, und sein Sie nicht böse auf mich.
^ ist
'K-