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1 (1855) (1855)
Entstehung
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aber vor Allem erfreue ich mich an dem Mond und den geister-haft bewegten Sternkindern zu seiner Seite; diese sind mir oftin einsamen Stunden strenge, gute Geister vor den Augen.Ganz ungemein erfreute mich auch Ihr Umschlag zum Theater-Almanach, den ich bei Steffens sah; an ihm mag man erkennen,wie wenig verstanden ernstes Kunstbemühen in dieser Zeit ist.Die Menschen sehen das an, wie eine artige Verzierung, undgewiß nur sehr Wenige verstehen daraus, welch ganzes, tiefesKünstlergemüth jenes sein muß, das in der bloßen Arabeskesolche Blätter und Blumen hervorbringt, die, wie jede Blüthe,nothwendig sich ans ihrem Samenkorne gestaltet und metamorpho-sirt. Ich glaube, man könnte aus den Arabesken und dem Gradeihrer innern, zur Erscheinung heraustretenden Wahrheit treffendeSchlüsse ans die Knnstansicht jeder Zeit ziehen; jedoch aus denIhrigen kann man es leider nicht auf die Kunstansicht der Mit-welt. Sie haben das aus Ihren: Herzen, ans Ihrer Neigung,Ihrem Fleiß und Ihrem Genius, den ich Sie meiner kindlichenVerehrung zu versichern bitte, wenn er Sie in der Einsamkeitheimsucht, und ihm andere Grüße als der englische Gruß nichtzuwider sind. Wie ich höre, sollen Sie auch Blätter aus denHaimvnskindern herausgegeben haben; ich habe sie noch nichtzu Gesicht bekommen.

Indem ich auf den Anfang meines Briefs zurück-sehe, muß ich Sie um Verzeihung bitten. Ich sagte da,daß ich Etwas an Sie ans dem Herzen hätte, und Sie habensich bisher durch viele Zeilen winden müssen, vielleicht garmit der Ungeduld, ob der redselige Schreiber am Ende wohleine arrogante Bitte thue. Aber sehen Sie meinem über-fließenden Herzen nach; bedenken Sie, ich habe in meinem ganzenLeben, seit dreißig Jahren, nicht mit Ihnen geredet, und Ihnenauch nicht geschrieben, und Sie dürften mir billig Vorwürfemachen, wenn Sie wüßten, daß ich nicht eben ein Schwätzerund Schreiber bin, und Sie sehr lieb habe. Die Sache nun