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1 (1855) (1855)
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der mir eine so grenzenlose Achtung und Liebe abgezwungen hat;ja, ich verdanke ihm ein Gefühl, das mir ohne ihn fremdgeblieben wäre: es ist das, einen Vater zu haben. Sein Wesenmit seinen Kindern, in welchem seine große Genialität und seineKunsttalente wie in einer Unschuldswelt sich entwickeln, ist mirimmer ein rührender Gedanke, und ich Preise Dich glücklich, einensolchen Gesellen im Leben zu haben.

Die beiliegenden Noten gib an Franz, und küsse ihn vonmir und meiner Frau, welchen letzteren Kuß ich für etwasHohes und Liebliches halte; denn sie ist eine liebe, recht hübscheFrau und hat die schönsten Lippen, die je küßten. Lebewohl,grüße mir Deine Kinder, und nimm nicht eben gerade diesenBrief, wenn der kleine Georg um Papier! Papier! schreit.

Dein

Clemens.

Derselbe an Dieselbe.

Marburg den .U. Februar.

Es ist nicht Nachlässigkeit von mir, daß ich Deinen sehrlieben Brief noch nicht beantwortet habe, denn ich kann vielleichtzum ersten Male mit Recht sagen, Arbeiten und Sorgen habenmich daran verhindert.

Meine augenblickliche Lage erfordert meinen ganzen Muth.Sophie ist schon seit mehreren Tagen unpäßlich und sehr betrübt,eine Folge ihres Zustandes; zugleich fordern ihre und meineliterarischen Arbeiten gerade in diesem Augenblick allen unserenFleiß. Nun liegt aber zum Unglück schon seit vierzehn Tagenunsere Magd sehr krank darnieder, und eine andere, die wireinstweilen gemiethet, ist so unerfahren, daß meine arme Frau