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1 (1855) (1855)
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Derselbe an Dieselbe.

MZMiirk den jl5. Aeremder ^802.

Gott grüß' Dich und Deine Kinder. Arnim läßt Dichund Franz auch freundlich grüßen. Sein letzter Brief ist noch vonGenf; er geht jetzt nach Genua, Marseille und Paris. Beilie-genden Brief von ihm gib Gundel und Bettine, und sage Beiden,besonders Letzterer, sie betrübten mich, daß sie mir nicht mehrschrieben. Die Günderode frage, ob sie einen Brief und Büchervon Körner bekommen hätte. Dem Georg danke herzlich fürseinen gütigen, herzlichen Brief, und sage ihm, daß ich Alles mitLiebe von ihm annehme, nur die Verschiedenheit unserer Ansichtensehe ich nicht ein, da er ja selbst nie den Anspruch gemachthabe, Ansichten zu haben.

Der Herzog von Aremberg ist hier und hat mich bittenlassen, ihn zu besuchen; außerdem besuche ich die Häuser desgroßen Malers und Galleriedirectors Langer und des vortreff- tlichen Kupferstechers Heß. Lange bleibe ich nicht mehr hier.

Von Goethe erhielt ich einen lobenden Brief über meinJntriguenstück. Ich hoffe, Du hast Goethe's kleines Lustspiel'Was wir bringen," schon gelesen; es ist durchaus anmuthigund tief.

Den lieben Franz küsse herzlich für mich.

Dein

Clemens.