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1 (1855) (1855)
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103
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was man gesitteten Menschen zuzählen kann), der nur vernünftigvon der Sache gesprochen hätte, lauter echte 8sn.<culottes, Schreierund Tober. Was das Frauenzimmer angeht, so kann man fastdie Grenze der Sittsamkeit nicht so ausdehnen, daß man ihreAufführung noch leidlich nennen könnte; man kann sich nicht vorder Thüre sehen lassen, ohne von allen Mädchen zuerst begrüßtund bekußhandet zu werden. Wenn man in Gesellschaft mitEiner spricht, so schickt sie Einem den anderen Tag schon einenStrauß Vergißmeinnicht, und beim Abschied aus der Gesellschaftküssen sie Einen ungefragt und ungerufen. Sonst ist aber, wasSittenverderbniß bei beiden Geschlechtern genannt wird, hier fastnicht zu treffen.

Wenn ich meine Kiste bekomme, so kann ich mich doch einwenig im Rechnen fortbringen, sonst aber nicht; denn hier istnur ein alter Küchenschreiber, vermuthlich von König Herodesher, der sich mit Rechnen abgibt. Überhaupt muß ich michselbst bilden, denn eigentlich ist nicht viel zu lernen hier. Drum,lieber Franz, bitte ich Dich um meine Kiste.

Lebewohl und sei meiner Erkenntlichkeit versichert.

Clemens Brentano.

Derselbe an Denselben.

kangelmha M6.

Lieber Franz!

Es ist eigentlich keine Nachlässigkeit, daß ich Dir noch nichtschrieb, ich wollte Dir nur gleich im ersten Brief einige Aus-kunft über mein hiesiges Befinden geben können. Wir habenimmer sehr viel zu thun, von Morgens sieben bis Abendssieben Uhr.