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Nicht der Kelter ew'ge Schraube,
Nein, die Rebe bringt die Traube.
Mach' einfältig uns gleich Tauben,
Segne uns mit Kinderglauben.
Lasse uns um jede GnadeKindlich bitten, kindlich danken;
Lass' die Engel bei uns wachen,
Daß wir wie die Kinder lachen,
Daß wir wie die Kinder weinen,
Lass' uns Alle« sein, nicht scheinen."
Am Ende des Jahres 1838, als in München die Gattinseines oft erwähnten trefflichen Freundes Dietz .aus Koblenz,wohin sie mit einer kranken Schwiegertochter zn deren Pflegegereist, und wo sie zugleich eine liebe Tochter besuchte, FrauJohanna Dietz von Koblenz, gestorben war, sprach er dieTrauer und Hoffnung der Zurückgebliebenen und seine Dank-barkeit für die ihm von ihr gewordene Gastlichkeit und Fürsorgein frommer Begeisterung in dem herrlichen Grabgesange: „BeimHingange der lieben Freundin und Mutter" (gesammelteSchriften II. Seite 535) in ungemein zarter, inniger, liebevollerWeise aus.
Große Bekümmerniß kam über Clemens, als ProfessorSchlotthauer im Februar 1840 sein orthopädisches Instituterrichtete und dadurch sein längeres Zusammenwohnen mit diesenfrommen, sinnigen Leuten, die so viele Jahre die liebevollstechristliche Sorge für ihn gehabt, unmöglich wurde. Auch für siewar dies ein empfindlicher Schmerz.
Frau v. Sendtner, eine fromme Wittwe, die Übersetzerinder Gerald ine und anderer guten Schriften, entschloß sich nun,von seiner Noth und Trauer gerührt, die Stelle, welche FrauSchlotthauer bis jetzt so treu ausgefüllt hatte, zu übernehmen;aber der liebe Gott hatte es anders beschlossen. Als seineBücher und andern Effekten kaum nach ihrer Wohnung am Alt-