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Erzstatue; wäre der Reiter von Zucker und mit Chocoladeübcrgossen, so hätte man doch etwas davon."
Von einer schönen Aussicht sagte er: „Was soll ich damit,ich kann sie ja doch nicht essen."
So sehr Clemens gründliche Wissenschaft zu schätzen wußte,so viel verstehenden Sinn er für Kunst- und Naturschönheithatte, liebte er diese Weise, um, wenn er irgend eine Übertreibungoder einen Götzendienst fürchtete, gleich von vornherein zuimponiren und ein Gegengewicht in die Wagschale zu legen, ineinem überraschenden Gleichniß oder einem recht schneidendenScherze. Auch dies trug gewiß viel dazu bei, daß er oftparadox genannt wurde, oder daß man ihm einen blindenGlaubensfanatismus vorgeworfen, und doch sagte er nicht leichtEtwas, was nicht einen tiefen, ernsten Sinn unter einer nochso scherzhaften und abenteuerlichen Form verbarg.
In der Lerchenstraße hatten in jener Zeit der jetzige Bischofvon Passau, v,-. Hofstädter, Graf Pocci, Baron Bernhard,Schlotthauer und Hoffstadt eine Gesellschaft gebildet, die sich„zu den drei Schilden" nannte, und deren Hauptzweck war,die mittelalterliche Kunst zu heben; Hoffstadt hatte natürlichmehr die gothischc im Auge; auch Montalembert und anderegeistreiche Franzosen, welche sich damals in München aufhielten,nahmen öfter Theil an dieser Gesellschaft.
Diesen Kreis besuchte Brentano oft und gern, und interes-sirte sich für die jungen Künstler, die Schlotthauer dort aufführte,wie auch manche andere, vorzüglich arme Künstler, bei ihm invieler Weise Rath und Unterstützung fanden. Manchen ist er,besonders durch einige treffende hingeworfene Worte, worin einesseiner größten Talente bestand, und deren ein einzelnes von ihmmanchmal wie ein Blitz erleuchtete und mitten ins Innerstetraf, ein wahrer Segen geworden. Über eine Reise, die er im