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1 (1855) (1855)
Entstehung
Seite
84
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herbei, wenn's ihm eben einsiel, fragte, wer sie seien undbegrüßte selbst ihm ganz Fremde oft mit einem derben Spaß.Wurde derselbe gut und verstehend ausgenommen, so war seineGunst gewonnen; wurde man empfindlich darüber, so hatte manAlles bei ihm verloren, wie eine Dame, die ihm Frau Schlott-hauer als eine Freundin vorgestellt hatte, dadurch, daß sie überseine Entgegnung:Freundin? Nun, Du wirst sie gestern aufder Dult kennen gelernt haben," sich verletzt fühlte. Wogegenein junges Mädchen ein wahrhaft väterliches Wohlwollen vonihm gewann, weil sie, als sie auf seine Frage ihren NamenAuguste" genannt (den Namen seiner zweiten Frau), auf seinederbe Bemerkung:Pfui, schämen Sie sich, wer wird Augusteheißen? Auf die gebe ich Alle Nichts!" lachend erwiederte:Nun,so will ich mir Mühe geben, diesen Namen wieder bei Ihnenzu Ehren zu bringen."

Die jungen Künstler der Akademie baten ihn einst^ einGedicht zu machen für Cornelius; Brentano fing es an mitden Worten:

Wir können nichts,

Wir können Alle nichts!"

Den September! fand er sehr geistreich.

Wissenschaftlicher Dünkel war ihm bei jungen Leuten überausverhaßt; so sagte er eines Tages einigen jungen Theologen, diein sehr jugendlicher Begeisterung mit philosophischen Floskeln umsich warfen, von Schelling, der Philosophie, der Mythologie undder Offenbarung sprachen, zu ihrem großen Erstaunen:Ach,gehen Sie mir, ein Tropfen Weihwasser, den ein altes Mütterchenmit frommem Glauben beim Eintritt in die Kirche nimmt, istmir lieber, als die ganze Schelling'sche Philosophie."

Einer jungen Freundin, mit der er einmal über denWittelsbacher Platz ging, bemerkte er:Das ist dumm mit der