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während einer Stunde, oder auch nur für eine halbe Stunde,besuchte er die Emmerich, um das, was sie ihm von ihreninneren Anschauungen mittheilen konnte, aufzuzeichnen. EinenTheil desselben hat er in „dem bitteren Leiden nach denBetrachtungen der gottseligen Emmerich" im Jahr1833 der Welt bekannt gemacht, und es hat seitdem viele frommeSeelen erbaut. Der Ertrag der sechs ersten Auflagen diesesBuches, welcher ganz zu wohlthätigen Zwecken verwendet wurde,und meistens dem Krankcnhause seiner frommen Freundin ApolloniaDiepenbrock in Regensburg zugeflossen, betrug mehr denn 15,000 fl.Fortwährend wird dasselbe von Neuem gedruckt, viel gekauft undmit Erbauung und Nutzen gelesen. Das meisterhaft geschriebeneLeben der Emmerich, welches demselben als Vorwort beigegeben(gesammelte Schriften IV. Seite 291), gibt uns auch zu manchenGedichten den Schlüssel; z. B. zu Band I. Seite 185: „Am Festeder heiligen Catharina." I. Seite 497. I. Seite 504. I. Seite 508und anderen.
Im Verlage der literarisch artistischen Anstalt in Münchenist nun auch seit 1852 das „Leben der allerseligsten Jung-frau Maria" nach den Emmerich'schen Betrachtungen erschienen,dessen Druck Clemens selbst schon beginnen lassen und zu demder von ihm so sehr geliebte, treffliche Künstler Steinle dieIllustrationen in München unter seinen Angen zeichnete. Auchdieses Buch fand freudige Aufnahme. Auch sein bedeutenderErtrag floß und fließt fürder milden Stiftungen zu, nach testa-mentarischer Verfügung des Verfassers, welcher denselben aucheinen Drittheil seines ganzen Vermögens und den Erlös derMärchen bestimmte. Den größten Theil erhielt und erhält derhochwürdige Herr Bischof von Limburg, welcher ihn zur Begrün-dung eines Priesterseminars verwendet, wodurch dies letzte reicheAlmosen von Clemens mit Gottes Segen bis in ferne Zeitheilbringend sein wird.