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1 (1855) (1855)
Entstehung
Seite
66
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diese Blätter schon mehrmals Zeugniß gegeben; doch verdienterwähnt zu werden, daß er nicht bloß durch Geldspenden aus !der Ferne half, sondern daß er selbst die Höhlen der Armuthbesuchte, und oft selbst entbehrte was er gab.

So kam er in der Zeit, von der wir reden, einmal mit ^

einem von fetter Brühe ganz begossenen Mantel zur Familie ^

seiner Freundin und bat, man wolle ihm doch helfen, sich zureinigen. Von der Freundin befragt, wie er denn zu diesemFettbade gekommen sei, gestand er ihr, daß er einer alten, ganz >

verlassenen Frau, in seiner Nähe, von deren Noth er zufälliggehört, die Suppe habe bringen wollen, welche seine Wirthin(Frau Geheimerath Pistor) ihm auf sein Zimmer geschickt, auf i-

der kleinen dunkeln Treppe aber gefallen sei. — So entschlüpfte ^

ihm auch einmal im Ärger über die Undankbarkeit der Alten dasGeheimniß, daß er ihr öfters, wenn es recht kalt sei, Abends §

unterm Mantel einen Arm voll Holz bringe und darum selbstfriere, weil er das Holz nehme, welches man ihm zum Nachlegenneben den Ofen gepackt.

Er hielt sich damals für arm, weil ihm sein Bruder Franz, ^der treue, uneigennützige Verwalter des Vermögens seinerGeschwister, nach Prag geschrieben hatte, er möge seinen Aus-gaben Schranken setzen, da sonst das Capital angegriffen werdenmüsse. Dort hatte Clemens nämlich zur vermeintlichen Rettungeiner verkommenen Familie viel ausgegeben, — einmal sogartausend Thaler.

In Berlin glaubte er nun, sich in hohem Grade einschränkenzu müssen, selbst seine Kleidung zeugte davon, doch wohl mehrnoch von seiner großen Mißachtung für Äußerlichkeiten. Sotrug er z. B. lange Zeit einen alten, vom Wetter schon sehr-angegriffenen Hut, dessen die Freundin, die er gern begleitete,sich schon öfters geschämt hatte. Sie bat ihn nun einmal, da sie -