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1 (1855) (1855)
Entstehung
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ungarischen Nationalgesichter" (gesammelte Schriften IV.Seite 211), in welcher acht komische Figuren und wahrhaftoriginell erfundene Situationen mit unerschöpflich strömenderLaune dargestellt und kunstreich verknüpft sind, wurden 1817 indem Gesellschafter gedruckt; sowie „die drei Nüsse" (gesam-melte Schriften IV. Seite 275), eine durch Omina motivirteMordgeschichte.

Noch müssen wir bemerken, daß aus Versehen ein Gedichtvon Arnim in die gesammelten Schriften ausgenommenworden (ll. Seite 367): „Umsonst kein Tod!" es hatte sichin Abschrift unter den Manuskripten gefunden. Clemensliebte dies Lied sehr und sang es bei seinem Aufenthalte inBerlin ungemein schön zu seiner viersaitigen alten Guitarre,welche, nach seiner Aussage, die erste in Deutschland gemachtewar; sie hing gewöhnlich bei der Familie seiner Freundin, derer gerne seine, ihre, oder Anderer Lieder sang, sehr oft namentlichGoethe's „König von Thule," der ein Lieblingsgesang von ihmwar. Sein Lied: „Durch den Wald mit raschen Schritten,"u. s. w. sang er nach einer selbst erfundenen Melodie außer-ordentlich schön.

Brentano hatte in Berlin, 1815 bis 1818, einen kleinen Kreisvon jüngeren Freunden um sich versammelt, deren Richtung, wennauch in religiöser Hinsicht auseinandergehend, dennoch eine ernstere,gediegenere war. Wir nennen aus diesem Kreise nur die beidenPräsidenten, Fr. von Bülow und August W. Götze, dievier Brüder von Gerlach, von denen nur noch der Präsident,Ludwig, der Rundschauer der Kreuzzeitung, und Leopold, Generalund Adjutant des Königs von Preußen, leben. Graf Casuszu Stolberg-Stolberg gehörte während seiner Anwesenheit zuBerlin auch zu diesem Kreise.

Bon dem Wohlthätigkeitssinne Brentano's, der alle Noth,auch die der fremdesten Menschen, tief im Herzen trug, haben

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