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Hoffnung zur Besserung dieses Volkes wirken zu können, verlorenhatte."
Ereignisse von größerer Wichtigkeit verleideten den Geschwi-stern den sonst so schönen Besitz immer mehr, und sie beeiltensich daher, nachdem die Verwalter des benachbarten FürstenSchwarzenberg verhindert, daß der Verkauf mit diesem abge-schloffen wurde, die Herrschaft dem Grafen Reh zu verkaufen,von welchem Fürst Schwarzenberg sie ein Jahr später zu ungleichhöherem Preise erstand.
Froh, daß er Böhmen verlassen konnte (siehe den Briefvom 11. Januar 1812 in dieser Sammlung), wandte sichClemens nun wieder nach Berlin, wo Savigny und Arnimlebten, und wohin ihn so viele angenehme Erinnerungen riefen.(1815.) In den ersten, gebildetsten Kreisen nahm der geistreicheMann, der geniale Dichter, der zu Zeiten anziehendste Gesell-schafter seine Stelle wieder ein, doch in wesentlich veränderterStimmung und Richtung.
Ehe wir indeß hiervon reden, müssen wir noch seinerMährchen erwähnen, die erst nach seinem Tode Guido Görres,gemäß des Dichters testamentarischer Verfügung, herausgab, undderen Ertrag zum Besten milder Stiftungen verwendet wurde(Cotta'scher Verlag 1845), deren Dichtung aber in seinemännlichen Jugendjahre fällt. Ursprünglich waren sie bestimmt,die Kinder seines Schwagers Savignh und die seines FreundesSchinkel zu unterhalten, und gefielen damals schon so sehr, daßer um das Buch von allen Seiten geplagt wurde. Es magdieß im Jahr 1811 gewesen sein.
Schon im Juni 1810 schrieb er dem ihm sehr liebenMaler Runge in Hamburg, daß er vorhabe, Kindermährchen zusammeln, die er in Folio oder groß Quart drucken und mitdeutlichen, großen bunten Bildern und Holzschnitten versehenlassen wolle, und forderte ihn auf, Bilder dazu zu zeichnen.