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1 (1855) (1855)
Entstehung
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35
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Wanderer lieber gleich naserürnpfend weiter und gaben die armeSeele verloren, die sv weit abgeirrt von den gemeinen undsicheren Pfaden des Welt- und Poesieverkehrs." §

Aus dem oben angeführten Berichte von Winkelmanngeht hervor, daß Clemens Brentano im Sommer 1800 Jenaverlassen, nach Dresden gegangen, dort mit der von ihm innigstgeliebten Sophie Mereau, die als liebliches Weib und begabte,gefeierte Dichterin für sein jugendliches Gemüth doppelte Reizehaben mußte, und mit der sich schon ein zärtlicher Verkehrentsponnen hatte, znsammentraf, doch damals ohne Hoffnung, siezu besitzen; auch daß seine Freundschaft mit Savignp und Arnimschon begonnen, erhellt daraus; sie wurde für Brentano vonhoher Bedeutung.

Der *) wissenschaftliche Ernst Savigny's, der in jugendlichemAlter das Ziel strenger, wissenschaftlicher Forschung auf demfesten Boden des positiven Rechts unverrückt im Auge behielt,und alle Kräfte eines durchdringenden, ruhigen Geistes daraufconcentrirte, mußte dem flatterhaften, jungen, poetischen Wild-fang um so mehr imponiren, da auch im Grunde seiner Seeleein tiefer Ernst lag und dein Adel seiner Natur die zuchtloseFrivolität des Lebens in Jena und Weimar doch innerlichzuwider sein mußte. Auch sein Geist rang in angeborenemTriebe darnach, der Form gleichfalls Herr zu werden, und einharmonisch in sich geeinigtes und abgeschloffenes Kunstwerk hervor-zubringen. Wollte er, seinen flatterhaften Launen folgend, nunnach allen Seiten hin, bald dahin, bald dorthin ab- und aus-schweifen, so stand Savignp, der Erforscher der strengen Syste-matik des römischen Rechts und seiner historischen Entwickelung wie verschieden ihre Bahnen sonst liefen doch immer als

*) Erinnerungen an Clemens Brentano. Historisch politische Blätter. FünfzehnterBand.

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