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Zeit des Dichters angehört. Wir hoffen recht bald die Leseweltdamit erfreuen zu können und beabsichtigen den Goldfaden,ein altes Volksbuch, durch dessen Wiederherausgabe er ein Bei-spiel gegeben, welches erst die jüngsten Jahre in weiterm Umfangenachgeahmt haben, und dessen Nichtwiedererscheinen getadelt worden,dann beizugeben.
Daß auch die Romanzen vom Rosenkränze das Schicksal,unvollendet geblieben zu sein, getroffen, ist wohl der größteVerlust. Da Clemens Brentano die Schriftstellerei zu keinerZeit als seinen Lebenszweck angesehen und viel weniger nochals Erwerbszweig, dessen er nicht bedurfte, strömten ihm ausder übersprudelnden Quelle seiner Gedanken und Phantasie immerneue Erfindungen zu, die ihn oft an der Vollendung der früherenhinderten, und so ist der übergroße Reichthum seiner Ideenwelthier wohl der Grund, warum wir öfter darben müssen undtraurig und getäuscht das uns lieb gewordene Bild vor unszerrinnen sehen. Hier, wie überall, ist daher der Mangel einergeregelten Schule und Zucht, welche ihn gewiß vor diesem Fehlerdes Sichgehenlassens und der Unbeständigkeit in der Durchführungzum vorgesteckten Ziele hätten bewahren können, von großemNachtheile gewesen; wie viel größer hätte er durch sie werdenkönnen, und wie vieles Schöne würde in seiner Vollendunguns ungleich mehr erfreuen, wenn sie ihm zu Theil gewordenwäre!
Die schriftstellerischen Denkmäler, die uns Clemens Brentanohinterlassen, sind daher nur zufällige Produkte eines im Allgemeinenziellosen, aber von poetischen und religiösen Motiven bestimmtenLebens. Seine Persönlichkeit ist also überall der Mittelpunkt,aus welchem heraus seine einzelnen Werke verstanden werdenmüssen. Wir werden daher, nachdem wir nur die Werke, die indie gesammelten Schriften nicht wieder ausgenommen wurden,etwas ausführlicher behandelt, die Würdigung der in denselben
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