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Sprünge und Absprünge mißmuthig gemacht, weite langweiligeSandsteppen verwirrter Ideen über Kunst und Leben, nebulirenderGefühle und Ansichten, wie sie damals bei den Jenenser Studentenin der Mode waren, zu durchwandern.
„Der Dichter langweilte sich selbst über seiner eignen Arbeit;daher kehrt er selbstmörderisch im zweiten Bande seine sathrischeSpitze gegen den ersten, die dort gezeichneten Charaktere verhöh-nend und nach dem Ende der langgesponnenen Geschichte verlan-gend. Hier hat er auch die Form geändert. Es sind keineBriefe mehr, die uns mitgetheilt werden. Godwi, der Held desersten Bandes, tritt in den Hintergrund, und der Verfasser desRomans, der Dichter Maria, nun als erste Person hervor.Bizarr, wie das ganze Werk, ist auch dieser Wechsel. Hiererfahren wir nämlich, daß der Dichter Maria aus keineranderen Absicht, als um die Tochter' einer der briefschreibendenPersonen des ersten Bandes zu erhalten, von ihm den Brief-wechsel erhielt, damit er sich durch die geschickte Herausgabedesselben die Hand der Erwählten verdiene. Er machte aberseine Sache schlecht. Der erste Band mißfällt. Von dem Vaterabgewiesen, reist er nun selbst mit seinem ersten Bande zu demHaupthelden der Briefe, zu Godwi, um von ihm den weiterenVerlauf seiner Liebesabenteuer zu erfahren, über deren Langweileer nun schon mit ironischem Munde zu klagen anfängt.
„Godwi liest erstaunt seine eigne Geschichte; das Buchin der Hand, führt er den Verfasser in seinem Garten umher,und ihm einen Teich zeigend, sagt er: „Dies ist der Teich,in den ich Seite 266 im ersten Bande falle." Siebeschließen nun, den zweiten Band zusammen zu machen. Maria.-langweilt sich und drängt den Godwi zum Schluß; er wird^darüber krank; schreibt aber auf dem Krankenbette noch immerfort, warum? — um seine Begräbnißkvsten herauszubringen.Der Arzt warnt ihn, es komme hierbei nichts heraus, indem
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