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was er selbst mit seiner reichen, vollen Stimme so schön zusingen Pflegte:
Maria, wo bist du zur Stube gewesen?
Maria, mein einziges Kindl
„Ich bin bei meiner Großmutter gewesen,
Ach Wehl Frau Mutter, wie weh!" u. s. w.
Die Strophen eines katholischen Kirchenliedes, welche wirim zweiten Bande, Seite 350 finden:
„Was heut' noch grün und frisch dasteht,
Wird morgen schon hinweggeweht:
Die edlen Narcissen,
Die Zierden der Wiesen;
Die schön Hhacinthen,
Die türkischen Binden:
Hüte dich, schönes Blümelein!"
liegen seinem Erntelied:
„Es ist ein Schnitter, der heißt Tod" n. s. w.
zu Grund (Gesammelte Schriften I. Seite 519), und hat er in seinemGockelmärchen, nah am Ende seiner Tage, noch in dasselbe verflochten.
Auch müssen wir schon im Godwi die vollendete Trefflichkeitseiner eignen, also schon im zwanzigsteu Jahre gedichteten Liederund Romanzen bewundern, z. B- im zweiten Bande, Seite 216:
„Ein Fischer saß im Kahne,
Ihm war das Herz so schwer,
Sein Liebchen war gestorben,
Das glaubt er nimmermehr" u. s. w.
(Gesammelte Schriften II. Seite 99.)
Und im zweiten Bande des Godwi Seite 329:
„Da find wir Musikanten wieder,
Die nächtlich durch die Straßen ziehn,
Von unsren Pfeifen lust'ge Lieder,
Wie Blitze durch das Dunkel fliehn. —