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rin Anderer, und ein Mieder, oder wenn Ihr wollt, ein Beu-telchen mit s Gulden soll der Lohn für Eure Güte sein."
»Seid still Freund, ich bitte Euch," sagte Margery, „undwählt eine günstigere Zeit zum Änpreisen Eurer Waare —Ihr berücksichtigt Ort und Zeit nicht; und wenn Ihr nichtaufhört mich zu belästigen, so muß ich mich an Leute wenden,die Euch zeigen werden wo der Weg zur Burg hinaus geht.Ich wundere mich, daß die Wächter an einem solchen TageHausirer einlasse». — Sie würden, denke ich, am Todtenbctteihrer Mutter schächcrn, wenn sie etwas zu gewinnen hoff-ten." Nach diesen Worten kehrte sie ihm zornig denRücken.
Während nun der Kaufmann einerseits auf diese etwasunzarte Weise abgcwicsen wurde, fühlte er anderseits, daßihn Jemand bedeutungsvoll am Mantel zupfte. In Folgedessen rings umberblickend, um den Urheber dieses Ziehenszu erspähen, gewahrte er eine Dame, deren schwarzes Schleier-tuch absichtlich so angelegt war, daß es lächelnden und schel-mischen Gesichtszügen, die ehedem sehr einnehmend gewesensein mußten, weil ihnen 4o über sie hingeschwungene Jahrenoch manche Reize gelassen hatten, einen Anschein von feier-lichem Ernste lieb. Sie winkte dem Kaufmann und berührtezu gleicher Zeit ihre Unterlippe mit dem Zeigefinger, ihmdadurch Schweigen und Verheimlichung anempfehlend. Dannschlich sie sich von der Menge weg, und zog sich in einen durcheinem vorspringenden Strebepfeiler der Kapelle gebildeten Winkelzurück, als wolle sie sich dem Gedränge entziehen, das, wieleicht vorauszusehcn war, durch die Wiederaufhebung derBahre entstehen mußte. Der Kaufmann ermangelte nicht,ihrem Beispiele zu folgen, und sobald er sich an ihrer Seitebefand, begann sie die Unterredung, und ersparte ihm so die