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24 (1852) Die Verlobten
Entstehung
Seite
152
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Muhe, ihr seinen Antrag zu eröffnen.Ich habe gehört,"sagte sie zu ihm, was Ihr zur Dame Margerp zur ma-nierlichen Margerp, wie ich sie nenne, gesagt habt.Wenigstens hörte ich so viel davon, daß ich das Ucbrige leichterrathen konnte; denn ich habe ein Auge im Kopfe, das ver-sichere ich Euch."

Zwei sogar, meine schöne Frau, und so hell und glänzendwie Thautropfen an einem Maimorgen."

O das sagt Ihr, weil ich geweint habe," sagte die schar-lachstrümpfige Gillian, denn sie war die Sprechendeund gewiß habe ich auch alle Ursache dazu; denn unser ver-storbener Herr war immer ein sehr guter Herr gegen mich.Er griff mir manchmal sanft unter das Kinn und nanntemich die schelmische Gillian von Cropdon nicht, als ob dergute Herr jemals unhöflich gewesen wäre; denn er drucktemir manchmal dabei ein paar Eilberpfcnnige in die Hand. O was habe ich für einen Freund verloren! Doch habeich deßwegen oft auch Verdruß gehabt; denn dem alten Raoulging dies manchmal so zu Herzen, das er mir ein cssigsaureSGesicht machte, und nirgends hin als in den Hundostall taugte;allein es schickte sich doch, wie ich ihm auch oft sagte, für einePerson meines Standes wahrlich nicht, unfern Herrn undeinen großen Baron, wegen eines Griffs unter das Kinnoder eines Kusses, oder sonst etwas der Art, anzufahren."

Jetzt nimmt es mich auch nimmer Wunder, daß ihr umeinen so gütigen Herrn so betrübt seid," sagte der Kauf-mann.

In der That, cs darf Euch nicht Wunder nehmen," ent-gegncte die Dame mit einem tiefen Seufzer.Und was wirdnun aus uns werden? Wahrscheinlich geht meine jungeGebieterin zu ihrer Tante oder sie heirathet einen von