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langen und feierlichen Tusch ein, die irdischen Ucberreste ihrestapfern Verthcidigers aufzunehmen. Der melancholische Auf-ruf wurde vom Horne der Wächter beantwortet — die Zug-brücke sank — das Fallgatter stieg empor — und VaterAldrovand stand in der Mitte des Thorweges in seinem prie-stcrlichen Ornate da. Einige Schritte hinter ihm stand dieverwaiste Jungfrau, in so tiefe Trauer gehüllt, als es ihrdie kurze Zeit gestattet hatte. Sie war von den Frauen dcSHaushalts umgeben, und dicht neben ihr befand sich RosaFlammock.
Der Constable von Chester blieb an der Schwelle desAußenthors stehen, und auf das an seiner linken Scbulter be-festigte Kreuz von weißem Tuche deutend, verbeugte er sichtief und überließ es seinem Neffen Damian, die UederbleibselRaymond Bcrengerü bis in die Schloßkapclle zu begleiten-Hugo von Lacy's Krieger, die größtentbeils durch dasselbeGelübde gebunden waren, machten ebenfalls vor dem Schloß-thore Halt und blieben unter den Waffen, während von in-nen die Trauerschläge der Glocke der Kapelle das Fortschrei-len der Prozession verkündeten.
Sie wand sich durch einen jener engen Eingänge, die mitso großer Geschicklichkeit angebracht waren, um das Vordrin-gen des Feindes, selbst nach der Erstürmung des Außenthorcsnoch zu hemmen, und kam endlich auf dem großen Schloßhofean, wo die meisten Bewohner der Veste, so wie diejenigen,welche in Folge der letzten Ereignisse hier eine Zufluchtsstättegesucht hatten, versammelt waren, um ihren verstorbenenHerrn zum Letztenmale zu sehen. Unter ihnen befanden sichauch einige Wenige von der außerhalb der Thorc sich umher-treibenden bunten Menge, die durch Neugierde oder die Hoff-nung eines Almosens an das Schloßthor getrieben, unter