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tapferen Naymond Verenger beginne. AuS einem Zelte, dasin aller Eile zum unmittelbaren Empfange des Leichnamserrichtet worden war, schritten zwölf schwarze Mönche, dieBewohner eines benachbarten Klosters, paarweise hervor. Anihrer Spitze stand ihr Abt, ein großes Kreuz tragend, unddas erhabene katholische älmerere me vomine mit donnernderStimme anstimmend. Dann kam eine auSerwählte SchaarBewaffneter, die ihre Lanzen mit zur Erde gekehrter Spitzenach sich zogen. Ihnen folgte der Leichnam des tapsern Ve-renger, in sein ritterliches Banner gehüllt, das, den Händender Walliser wieder entrissen, jetzt seinem edlen Eigenthümerals Leichentuch diente. Die tapfersten Ritter vom Hofstaatedes Constabel (denn gleich andern großen Edcln jener Zeithatte er Alles auf einen beinahe königlichen Fuß eingerichtet)gingen ihm als Leidtragende oder Träger des auf Lanzenruhenden Körpers zur Seite; der Constabel von Chesterfolgte nun allein mit entblößtem Haupte, sonst aber in vollerRüstung als Hauptleidtragender. Eine auSerwählte SchaarKnappen, Gewappneter und Pagen von edler Abkunft be-schloß den Zug; und ihre Trommeln und Trompeten halltenvon Zeit zu Zeit den melancholischen Gesang der Mönchedurch ihre gleich kläglichen Töne zurück.
Gelähmt war der Freude Schwung, und selbst der Be-kümmerte wandte sein Auge einige Augenblicke lang vonseinem Schmerze ab, um die letzten Ehren zu schauen, diedem erwiesen wurden, der während seines Lebens der Vaterund Beschützer seines Volkes gewesen war.
Der Leichcnzug zog langsam über die Ebene, die innerhalbweniger Stunden der Schauplatz so mannigfacher Ereignissegewesen war. Vor dem Außenthore der Pallisadcn der Vesteangekommen, machte er Halt, und lud die Festung durch einen