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zur Verschwendung kriegerischer Beute bereits bei der Hand.Feile Dirnen, Possenreißer, Taschenspieler, Minstrels undMährchen-Erzähler aller Art hatten den nächtlichen Zug be-gleitet und waren, auf den militärischen Ruf des berühmtende Lacy vertrauend, furchtlos, in geringer Entfernung vondem Schlachtfelde geblieben, bis die Schlacht gekämpft undgewonnen war. Sie näherten sich nun in verschiedenen fröh-lichen Gruppen, um die Sieger zu beglückwünschen. Dichtneben den Parthien, welche stch zum Tanze, Gesänge oderzum Erzählen auf der noch blutigen Ebene bildeten, grubenLandleute große Gruben für die Erschlagenen — Aerzte sahman die Verwundeten verbinden — Priester und Mönche dieBeichte der Sterbenden hören — Soldaten die Leichnameder Geehrteren unter den Gefallenen wegtragen — Bauernüber ihre zerstampften Saaten und geplünderten Wohnungenjammern — und Wittwen und Waisen die Körper ihrerGatten und Väter unter den vermischten Ueberresten zweierSchlachten suchen. So vermischte der Schmerz seine wilde-sten Klänge mit den jubelvollsten Ausbrüchen einer bachan-tischen Freude und Siegeswonne, und die Ebene von Ksrcksäoloureu8s bot ein wunderbares Bild des Wirrwarrs desmenschlichen Lebens dar, in welchem Freude und Gram sichso sonderbar mischen, und die Gränzen der Freude und desGlücks nicht selten mit denen des Kummers und des Todeszusammentreffen-
Um die Mittagsstunde verstummten plötzlich alle dieseverschiedenen Stimmen, und die Aufmerksamkeit der Fröhlichenwie der Klagenden ward durch den lauten und trauervollenKlang von sechs Trompeten gefesselt, die ihre schmetterndenTöne zu einem wilden melancholischen Todtengesange vereini-gend, allen Anwesenden verkündeten, daß die Leichenfeier des
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