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24 (1852) Die Verlobten
Entstehung
Seite
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Heere seines Oheims zurück, das sich aus dem ehemalige»Schlachtfelde eiligst gelagert hatte.

Die Sonne stand jetzt hoch, und auf der ganzen Ebenegewahrte man ein wogendes Gedränge, das eben so sehr vonder einsamen Stille, die am frühe» Morgen da geherrschthatte, als von dem Gelärm und der Wuth des darauf ge-folgten Kampfes verschieden war. Die Kunde von Hugo deLacy'sSieg hatte sich weit umher auf den Flügeln des Trium-phes verbreitet und viele Bewohner des Landes, die vor derWuth des Wolfs von Plinlimmon geflohen waren, zur Rück-kehr nach ihren zerstörten Wohnungen vermocht. Auch hattesich eine bedeutende Anzahl jener lüdcrlichen Landstreicher,die in einem dem Wechsel des Krieges fortwährend preisge-gcbenen Lande sicherlich nicht unter die seltenen Erscheinungengehören können, entweder aus Gewinnsucht oder aus bloßerNeugierde hierher gezogen. Die Juden und den Lombarden,die da, wo etwas zu gewinnen war, jeder Gefahr trotzten,konnte man bereits an den siegreichen Krieger Getränke undWaaren gegen den blutbefleckten goldenen Schmuck, den diekurz zuvor erschlagenen Britten getragen hatten, austauschensehen. Andere machten die Mäckler zwischen den wallisischenGefangenen und ihren Siegern, und konnten sie sich auf dasVermögen oder die Redlichkeit eines Wallisers verlassen, soverbürgten sie sich manchmal für die zu seiner Loskausungnöthigen Summen oder schoßen sie sogar daar vor. Einnoch größerer Theil endlich kaufte selbst diejenigen Gefangenenan sich, welche die Mittel, wodurch sie sich mit ihren Siegernhätten abfinden können, nicht sogleich bei der Hand hatten»Damit das auf diese Art erworbene Geld den Soldatennicht lange belästigen oder seinen Muth zu ferneren Unter-nehmungen lähmen möchte, waren die gewöhnlichen Mittel