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24 (1852) Die Verlobten
Entstehung
Seite
145
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Waffe, die ihm den Körper über eine Armeslänge durchbohrthatte."

Der Himmel ist gerecht!" sagte Eveline.Mögen demblutdürstigen Manne seine Sünden vergeben werden, weil ereines so blutigen Todes gestorben ist! Nur um Eines möchteich Euch noch fragen, edler Herr! Meines Vaters irdischeUeberreste." Sie hielt inne, unfähig weiter zu reden.

Die nächste Stunde wird sie Eurer Verfügung anheim-stellen, geehrtes Fräulein," cntgegnete der Ritter in einemTone des tiefsten Mitleids, das der Anblick des Kummerseiner so jungen und schönen Waise unwiderstehlich erregte.Als ich das Heer verließ, traf man gerade alle Anstalten,die die Zeit erlaubte, um die irdische Hülle des edlen Veren-ger von dem Schlachtfelde wegzubringen, auf welchem wirihn neben einem Hausen erschlagener Feinde fanden, den seinSchwert sich zum würdigen Denkmale emporgcthürmt hatte.Meinem Vetter erlaubt sein Gelübde nicht, über Eure Zug-brücke zu geben; allein, wenn cs Euer Wille ist, so will ich,da mein Vetter mich damit beauftragt hat, bei diesen ehren-vollen Leichenbegängnisse statt seiner erscheinen "

Mein tapferer und edler Vater," sagte Eveline, indemsie die Fluth ihrer Thränen zu hemmen suchte,wird ambesten von dem Tapfer» und Eveln betrauert werden." Siewürde fortgefabren sein, allein die Stimme versagte ihr, undsie sah sich genöthigt, sich eiligst zurückzuziehen, theilS umihrem Kummer freien Lauf lassen zu können, theilS aber auch,um zur bevorstehenden Todtenfeier alle Anstalten, welche dieUmstände erlaubten, zu t,essen. Damian verbeugte sich vorder abtrctenden Trauernden so ehrfurchtsvoll, wie vor einerGöttin, und sein Pferd wieder besteigend, kehrte er zumDie Verlobten. 10