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zu theilen) beeilten sich, den Abgesandten ihres Befreiers zuempfangen. Sie fanden ihn, als er gerade von dem raben-schwarzen Pferde adgestiegen war, das hin und wieder mitBlut und Schaum bespritzt, von den Anstrengungen der Nachtnoch keuchte, obwohl es, der kosenden Hand seines jugendlichenGebieters antwortend, stolz seinen Nacken bog, die stählerneDecke schüttelte und wild schnaubte, zum Zeichen seines un-gebeugten Muthes und seiner unermüdeten Kampfeslust. DeSjungen Mannes Adlerblick sprach eine gleich unqcschwächteVollkraft aus, die jedoch mit den Spuren einer kurz voran-gegangcnen Anstrengung untermischt war. Da sein Helm anseinem Sattelbogen hing, so konnte man deutlich sein schönesAngesicht gewahren, das hoch geröthet, jedoch aber nicht ent-flammt, aus einer reichen Fülle kurzer kastanienbrauner Lockenhervorsah; und obschon seine Rüstung ziemlich plump undschwerfällig war, so bewegte er sich doch unter ihr mit einersolchen Leichtigkeit und Elasticität, daß sie nicht sowohl alseine Bürde oder als ein Hinderniß, sondern vielmehr als einzierlicher Schmuck erschien. Ein Pelzmantel würde ihn nichtanmuthiger gekleidet haben, als der schwere Küraß, der sichallen Bewegungen seiner edlen Gestalt geschmeidig fügte.Doch war sein Gesicht noch so jugendlich, daß bloß der Pflaumauf seiner Oberlippe seinen Eintritt in's männliche Alter mitBestimmtheit verkündete. Die Frauen, die sich in den Hofdrängten, um den ersten Abgesandten ihrer Befreier zu sehen,konnten sich nicht enthalten, den Segenssprüchen, die sie sei«uer Tapferkeit ertheilten, das Lob seiner Schönheit beizumi-schen; ja eine hübsche Frau von mittlerem Alter, die sich be-sonders durch die Straffheit, mit der ihre scharlachrotheuStrümpfe eine gutgeformte Wade und ein zierliches Knöchelumschlossen, so wie durch ihren reinlichen und geschmackvollen