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sich nach dem großen Banner ihres Anführers, um welchesdas Hauptcorps wieder versammelt werden sollte, langsamzurück, den Wolken gleich, die sich um die Abendsonne lagern— ein sinniges Gleichniß, das sich leicht noch weiter auSspin-nen ließe, in Betracht der starken blaßgelben Lichtstreifen, dievon diesen dunkeln Heereshaufen abschoffen, wenn die Sonnen-strahlen von ihren glänzenden Rüstungen abprallten.
Auf diese Art war die Ebene bald von Reitern leer undblieb nur noch von den Leichnamen der erschlagenen Walliserbedeckt. Auch die Banden, welche den Feind weiterhin ver-folgt hatten, sah man jetzt zurückkehren, niedergeschlagene, un-glückliche Gefangene, die sie nach gestilltem Blutdurste be-gnadigt hatten, vor sich her treibend, oder nach sich schlep-pend.
Jetzt gab Wilkin Flammock, der die Aufmerksamkeit seinerBefreier zu erregen wünschte, den Befehl, alle Banner desSchlosses unter einem lauten Bravorufen auf den Zinnenwehen zu lassen. Das Heer des Constabel von Chester be-antwortete ihren Jubelruf durch ein allgemeines Freudenge-schrei, das so weithin erschallte, daß es vielleicht sogar dieje-nigen wallisischcn Flüchtlinge, welche, schon ziemlich weit vondem unheilvollen Schlachlfelde entfernt, Halt gemacht habenmochten, um ein wenig Athcm zu holen, in Schrecken setzteund zum eiligen Weiterflichen antrieb.
Unmittelbar nachdem dieser Gruß gewechselt war, nähertesich ein einzelner Reiter vom Heere des Constabel dem Schlosse,selbst in der Ferne schon eine ungewöhnliche Gewandtheit imReiten, und eine große Anmuth der Haltung zeigend. So-bald er an der Zugbrücke ankam, ward diese Herabgelaffen,und Wilkin und der Mönch (denn dieser suchte, so weit essich thun ließ, alle bedeutenden Geschäfte mit dem Flamäuder