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24 (1852) Die Verlobten
Entstehung
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Bei dieser Erklärung riß der Flamänder den Mund soweit auf, daß die beiden Reihen seiner breiten schneeweißenZähne sichtbar wurden. Vater Aldrovand grinste sympathe-tisch mit, und fuhr dann in seiner Rede also fort.Komm,komm, ich sehe schon, wie es um die Sache steht. Du hasteine kleine List ausgedacht, um mich einigermaßen dafür zuzüchtigen, daß ich deine Redlichkeit in Zweifel gezogen habe;und ich muß es gestehen, du hast dich ziemlich witzig gerächt.Allein, warum weihtest du mich nicht gleich anfangs in dasGehcimniß ein? Ich bekenne dir, daß ich bösen Argwohngegen dich gehegt habe."

Wie?" sagte der Flamänder,hätte es mir wohl je inden Sinn kommen dürfen, Eure Ehrwürdcn in einen kleinenBetrug zu verwickeln? Sicherlich hat mir der Himmel mehrVerstand und Gefühl für Schicklichkeit verliehen. Horch!ich höre Jorworth's Horn vor dem Thore."

Er bläst wie ein städtischer Schweinhirte," sagte Aldro-vand höhnend.

Eure Ehrwürden wollen also nicht, daß ich ihm das Viehzurückgebe?" fragte Flammock.

Ich bitte dich, schütte geradcswegs über die Mauern ei-nen solchen Kessel voll siedenden Wassers auf ihn hinab, daßdie Haare von seinem ziegenlederncn Mantel dadurch weg-gebrüht werden. Und höre, tauche vorher deinen Zeigefingerin den Kessel, um die Temperatur des Wassers zu untersuchen;das soll deine Strafe für den Streich sein, den du mir ge-spielt hast."

Der Flamänder antwortete ihm durch ein abermaligesZähnefletschen. Sie begaben sich nun nach dem äußern Thore,zu welchem Jorworth allein gekommen war. Sich an dasPförtchen stellend, das jedoch sorgfältig verriegelt gelassen