wurde, und durch eine kleine zu diesem Ende angebrachteOeffnung sprechend, fragte Wilkin Flammock den Walliser,was er begehre.
„Deinem Versprechen gemäß, die Uebergabe der Burg,"'crwicderte Jvrworth.
„So? und bist du in einer solchen Absicht ganz alleingekommen?" fragte Wilkin.
„Nein, keineswegs," antwortete Jvrworth; „ich habe einigezwanzig Mann hinter jene Büsche dort versteckt "
„Dann thust du am besten daran," entgegnete Wilkin,„wenn du sie schnell hinwegsührst, ehe unsere Bogenschützeneinen Hagel von Pfeilen auf sie abschießen."
„Wie, Schurke! Bist du nicht gesonnen, dein Wort zuhalten?" rief der Walliser aus.
„Ich gab dir keines," sagte der Flamänder; „ich versprachdir bloß, über dein Anerbieten nachzudenken. Dies habe ichauch gethan, und mich mit meinem Beichtvater darüber be-sprochen; dieser will aber durchaus nicht haben, daß ich aufdeinen Vorschlag achte."
„Und willst du," sagte Jvrworth, „das Vieh behalten,das ich dir im Vertrauen auf unsere gegenseitige Ucberein-kunft zugestcllt habe?"
„Ich werde ihn in den Bann thun, und seine Seele demTeufel überliefern," sagte der Mönch, der die phlegmatischeund zögernde Antwort des Flamä'nders nicht abzuwartenvermochte, „wenn er nur ein Horn, eine Klaue oder einHaar davon so unbeschnittcnen Philistern, wir ihr seid, über-liefert."
„Schon gut, geschorener Pfaffe," antwortete Jvrworthwuthentbrannt. «Aber bei meiner Seele, deine Mönchskuttesoll dich nicht schützen. Wenn Gwenw-n diese Burg einge-