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voll Geld ist, Gott helfe mir, Alles, was mir noch gebliebenist, und das einzige Mittel, womit ich wieder gleichsam einneues Leben beginnen könnte."
„Und dennoch, Sohn Wilkin," sagte Aldrovand, „mußtdu dein Wort halten, oder das Geld wieder zurückgeben;denn sagt nicht die Schrift? guis Imbitsbit in tsbernaeulo,gui8 requieseet in monte 8»neto? Wer wird im Tabernakelwohnen, wer ausruhen auf dem heiligen Berge? Und lautetnicht die Antwort hierauf: Oui flirst proximo et non ckeeipit?Auf also, mein Sohn! — brich dein gegebenes Wort nichteines armseligen und schmutzigen Gewinns wegen, — besterist ein leerer Magen und ein hungriges Herz mit einem rei-nen Gewissen, als ein gemästeter Ochs mit Ungerechtigkeitund Wortbruch. — Sahst du nicht, wie unser edler Gebieter(Gott sei seiner Seele gnädig!) lieber in ungleichem Kampfeden Tod eines tapfcrn und biedern Ritters sterben, denn alsein meineidiger Mann leben wollte, ob er schon nur ein paarübereilte Worte bei der Weinflasche zu einem Walliser gespro-chen hatte."
„Ach!" sagte der Flamänder, „das ist es eben, was ichfürchtete! Wir müssen nun entweder die Festung übergeben,oder dem Walliser Jorworth das Vieh, mit dessen Hülfe ichsie hatte vertheidigcn wollen, wieder zustellen."
„Wie — weßwegen — was soll das heißen?" rief der er-staunte Mönch aus; „ich rede mit Euch von Rosa Flammockund Jan Van-Devil (Van-Teufel) oder wie Ihr ihn sonstnennen mögt, und Ihr sprecht mir da von Vieh und Schlös-sern und wer weiß von was sonst noch."
„Mit Eurer Erlaubniß, heiliger Vater, ich sprach bloß inGleichnissen. Diese Burg war die Tochter, die ich wegzuge-ben versprochen hatte — der Walliser ist Vanwelt, und die