und deine Genossen ungesetzmäßige Mittel anwendest, die Fischein der Solway durch Pfahlnctze und Reusen zu zerstören, unddaß wir, die wir nach der alten Weise unserer Väter männ-lich dem Fischfang nachgchen, täglich an Jagd und Ertragverlieren. Glaubt nicht, daß Ihr es mit Ehrbarkeit undHeuchelei ausführen werdet wie bisher. Die Welt und wirkennen Euch. Ihr wollt den Salmfang, den Unterhalt fünf-zig armer Familien, vernichten »nd dann das Maul abwi-schen, um bei einer hochverehrlichen Brüdergemeinde eineerbauliche Rede zu halten. Aber glaubt nicht, daß cs dabeibleibt. Ich warne Euch hiermit ernstlich; wir werden unseines Morgens über Euch aufmachcn, und dann soll auch nichtein Pfahl in dem Grunde des Solway stehen bleiben, dieFluth soll sie wegschwemmen; glücklich für Euch, wenn nichtein Pachter mitschwimmt."
„Freund," crwiedcrte Josua mit einem erzwungenen Lächeln,„wüßte ich nicht, daß du nicht denkst, wie du sprichst, so würdeich dir sagen, daß wir unter dem Schutz der Landesgesetzestehen; und wir verlassen uns um so viel mehr auf derenSchirm, da unsere Grundsätze uns nicht erlauben, uns mitoffener Gewalt zu beschützen."
„Lauter niedriges Geschwätz und Feigheit," schrie der Fi-scher,' „das Euern scheinheiligen Geiz bemänteln soll!"
„Nenne es nicht Feigheit, mein Freund," antwortete derQuäker, „da du wohl weißt, daß wenigstens eben so vielMuth dazu gehört, zu dulden, wie zu handeln; dieser Jüng-ling oder irgend ein anderer urthcile, ob nicht — selbst iuder Meinung der Welt, deren Ansichten du huldigst - ob esnicht feiger ist, bewaffnet zu unterdrücken und zu schmähen,als wehrlos zu dulden und zu leide»!"