Aber mein Freund hatte wahrscheinlich die Absicht nicht,ihn so friedlich vorübcrzichen zu lassen, denn er stellte seinPferd der Breite nach so in den Weg, daß der Quäker un-möglich vorbei konnte, ohne entweder durch den Sumpf zuwaden, oder den Sandhügcl zu ersteigen; und zu keinem vonbeiden schien er sonderliche Neigung zu haben. Er machtealso Halt, alö wollte er warten, bis mein Gefährte ihm Platzmachen würde, und während sie so gegenüber standen, konnteich mich des Gedankens nicht erwehren, daß sie kein üblesSinnbild des Kriegs und des Friedens abgeben könnten.Denn obgleich mein Führer unbewaffnet war, so glich dochsein ganzes Wesen, sein ernster Blick, seine gerade Haltungzu Pferd völlig einem Soldaten in Civilkleidung. Er redeteden Quäker mit folgenden Worten an: Ha, ha Freund
Josua — du bist heute frühe auf dem Wege, hat der Geistdich und deine rechtlichen Brüder bewogen, einmal ehrlich zuhandeln und eure Fischnetze abzurcißen, welche die Fische ver-hindern, den Strom hinabzuschwimmen?"
„Gewiß nicht, mein Freund," antwortete Josua fest, aberdabei gutmüthig, „du kannst nicht erwarten, daß unsere Händeniederreißen werden, was unser Beutel ansrichtcte. Du töbtestdie Fische mit Speer, Angel und Netz, und wir mit Schlin-gen und Reuse», welche auf Ebbe und Fluth berechnet sind.Ein Jeder thut, was in seinen Augen am besten scheint, inseinen Grenzen sich einen Theil des Segens zu versichern, mitwelchem die Vorsehung den Fluß begabte. Ich bitte dich, suchekeinen Streit mit uns, denn wir werden dir kein Unrecht zu-fügen!"
„Sei ruhig," erwiederte der Fischer, „ich werde es vonNiemanden dulden, er trage einen gestutzten oder breitrandi-gen Hut. Ich sage dir gerade zu, Josua Geddes, daß du