mit Bewillung des Bischofs und des ganzen Domkapitels gedrucktenBericht von sechs hundert Hexen, Zauberern und Teufelsbannern,welche der Bischof von Bamberg, und neun hundert, welche derBischof von Würzburg hat verbrennen lassen, abgedruckt im drittenBand von Hauber's llibliollieor, msZies, an deren Schluß auchein Namenverzeichniß von hundert acht und fünfzig Hexenleutenangehängt ist, die in den Jahren 1627, 1628 bis zum16. Februar 1629 allein zu Wnrzburg verbrannt wurden, undzwar in neun und zwanzig Bränden. Wir finden in demselbenviele Chorherrn, Vicarii, Rathsherrn, deren Weiber und Töchter,die Wittwe eines Kanzlers, einen Doctor der Theologie, andereDoctoren, mehrere junge Edellente und Edelknaben, viele Kindervon acht bis vierzehn Jahren, viele angesehene und bemittelteBürger, und die Babelin, die schönste Jungfrau in ganz Würz-burg. Spee begleitete an zwei hundert dieser Schlachtopfer zumFeuer. Er prüfte sie als Tröster und Beichtvater, er fandVerderben, Wahnsinn, Dummheit, Verwirrung und Tortur-schrecken in mancherlei Gestalt bei Vielen, aber er betheuert vorGott ihre Unschuld, und machte aus innerm Gewissensdrangseine Schrift gegen das Verfahren des Hexenprozesses, nachdemsie bereits lange vorher handschriftlich unter seinen vertrautenFreunden in Umlauf gewesen war, mit großer Gefahr für sichselbst anonym bekannt, denn Tannerus, ein rechtschaffener undgelehrter Mann, der auch gegen diesen Greuel warnte, war kaumselbst der Tortur der sogenannten Brandmeister entgangen, welchewie die Knechte des Terrorismus in Frankreich, Jeden, der nichtihres satanischen Systems war, als eine Beute desselben ergriffen.Die Vorrede zur zweiten Ausgabe der Usutio orimiooli- sagt, siesei so begierig ausgenommen worden, daß in wenigen Monatenkein Exemplar um hohes Geld zu erhalten gewesen sei, darumwurde sie von einem redlichen Vaterlandsfreund, der sich loamiesKronseus auslrius I. 6. unterschreibt, nach der Handschrift eines
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