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ganzen Wesen, vnd in Deinem Bezug auf mich, und also auchin Deinem Briefe, das ganze Maß jener, der Familie inwohnen-den Liebe und Theilnahme fühle und genieße, so fühle ich eintiefes Leid, daß Alles das in mir und den Geschwistern nurvermischt und zerrissen vorhanden ist, wenn gleich die elendenTrümmer auf dem Bruch hie und da glänzen. — Ich fühle alsobei diesen Eindrücken die unendliche Verletzung, die ich undAndere durch den Verlust der Religion und durch die Hingabean die Welt und ihren Dienst erlitten haben, und dieses Gefühlerfüllt mich mit Leid und Reue; denn wäre ich gehorsam undtreu gewesen dem Gebote, das auch ich gelernt wie Du, ichkönnte mich auch glücklich preisen. Es scheint dieses schwer zuschreiben, weil man fürchtet, es möge wie Neid erscheinen, odermöge den Anderen zu einem falschen Selbstgefühl versuchen; esist aber keineswegs dies die Veranlassung dieser Schwierigkeit,nein, es ist nur die Reue um verlorenes oder vergeudetes Gut.Und so sei es denn hingeschrieben als eine neue Aneiferung fürDich, in dem treuen katholischen Wandel muthig, ohne Qual,unter Gebet fortzufahren und Deine Kinder und alle Dir nahe-gestellten Seelen mit unverletzlicher Gewissenhaftigkeit auf demWege der Religion fortzuführen, und so viel Du vermagst, zuschützen und zu stützen! — Die selige Emmerich hatte einSprichwort, dessen Wahrheit sich mir jetzt aufdringt: „Taugtes nicht in den Topf (als Speise gekocht zu werden), so taugtes doch unter den Topf (als Zunder und Feuerung, um dieSpeise zu kochen)." Das fühle ich jetzt, indem ich Dir meineArmuth schildere; — Gott segne meinen guten Willen! —Koche Dir und Deinen Kindern und alle den Deinen die Suppedamit! und lasse mich mitessen, vergelt's Gott tausendmal, ichhabe schon mitessen dürfen. — Ich komme nun in Deinem Briefauf die Bitte, Dich mit Rath und That in Bezug auf Lectürefür Deine Kinder zu unterstützen; Du fragst mich auch um einigebestimmte Bücher, die hier zu haben seien. Durch meine Krank-