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es noch, und die theuere Nichte Sophie, wie tröstet und erbautsie Alles, wie wird sie Allen zum Heil und Segen; ach wachetüber Eueren Kindern! O, daß sie fromm und gottesfürchtigwerden, dann kann eines dem anderen helfen, und Alle kommenzum Ziel. —
Ich habe Frau Arndts so eben Gottes Fügungen mitEuch mitgetheilt; sie fleht herzlich zu Gott, er möge EmilienErgebung und Frieden schenken, damit sie genese und erstarke,ihren lieben Kindern ferner treulich vorzustehen. Auch ich bitteGott von Herzen darum, so oft mein Bewußtsein mit Klarheitsich zu Euch hinwendet, das geschieht täglich, denn Ihr habt,ohne daß ich es verdiente, mir herzliche Liebe bewiesen, so vielIhr vermochtet, und Emilie wahrhaftig bis zur Beschämungmeines Unwerths. Aber ich vermag doch nicht zu genügen;denn mein Kopf ist schwach, mein Gemüth sehr zerstört, und ichmuß mich zugleich zu einer Generalbeichte vorbereiten, undunzählige andere Sorgen bedrängen mich, so daß ich nichtaufhöre die liebe Mutter Gottes um Hilfe anzurufen.
Der liebe Herr Diez ist am Montag mit dem genesenenManschen abgereist. Er war mir hier von ungemeinem Trost,wie von Gott hieher beschieden; diesem treuen, frommen, starken,demüthigen Helfer gegenüber lernt nian die Worte mit Ehrfurchtbeten und für sie Lanken: „Unser tägliches Brod gib unsheute."
Gott tröste und stärke Euch zu allem Guten! Ich kannnicht mehr schreiben. Dank und Liebe und Gruß an alleKinder. Vergebt und habt Geduld mit mir.
Euer Bruder
Clemens.
11.
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